Was ist der Unterschied zwischen einem Retreat und einem Seminar oder Training?
In einem Seminar oder Training eignet man sich in erster Linie Wissen und Fähigkeiten an. Ein Retreat hingegen verstehen wir als Reflexionsgefäss, das einen Raum öffnet. In unserem Retreat hältst du inne, um deine Haltung und dein Handeln zu reflektieren, deine Absichten zu schärfen und deine künftigen Schwerpunkte zu definieren. Einem ruhigen Rhythmus und klaren Aufbau folgend, verbindet es inhaltliche Impulse mit persönlicher Vertiefung und ermöglicht Orientierung jenseits des Alltagsgeschäfts.
Warum für Executives, Führungspersonen und Fachkräfte?
Wir haben Kompass Retreats gegründet, weil wir der Meinung sind, dass Führungspersonen nebst Beratung und Coaching von Zeit zu Zeit Rückzug, Kontemplation und Konzentration brauchen, einen Raum und die Ressourcen, um sich strukturiert mit sich selbst, ihrem Können, Wollen und Wirken – ihrem inneren Kompass – auseinanderzusetzen. Wir richten uns an Menschen mit Verantwortung, die tiefer gehen und sich dabei professionell begleiten lassen wollen.
Menschen führen besser, wenn sie ihren inneren Kompass kennen und gerichtet halten.
Lies dazu auch unseren Blogbeitrag: Auszeiten für Führungspersonen sind ein "must".
Was haben Organisationen davon, wenn ihre Führungspersonen eure Retreats besuchen?
Wir setzen Impulse, die Reflexion, Entwicklung und Veränderung anstossen in Richtung einer verbesserten Selbstführung und eines achtsameren Umgangs mit sich und anderen.
Was daraus entsteht, zeigt sich im Zusammenspiel von Person, Rolle und Organisation.
- Führungspersonen treffen Entscheidungen mit mehr Bewusstheit, Klarheit und Fokus
- Bessere Selbstführung fördert Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Wohlbefinden, Balance. So entsteht Wirksamkeit, die Leistung und Gesundheit gleichermassen stärkt.
- Organisationen erleben resiliente Führungspersonen, die anderen Orientierung geben, Prioritäten klären und setzen und ihre Energie gezielt einsetzen.
Weiteres dazu findet sich in unserem Blogbeitrag: New Work - Reflexion zur Rolle von innerer & äusserer Arbeit.
Wie und warum arbeitet ihr in euren Retreats draussen in der Natur?
Die Natur unterstützt Klärung, Erdung und Perspektivwechsel auf einfache, wirksame Weise. Draussen zu sein verlangsamt, öffnet die Wahrnehmung und ermöglicht eine andere Tiefe von Reflexion. Ein Teil der Arbeit findet deshalb bewusst im Freien statt – in Bewegung, im Gespräch oder in Stille. Allerdings zwingen wir niemanden nach draussen (insbesondere bei Regen und Kälte nicht). Die Teilnehmenden entscheiden selbst, wo sie arbeiten.
Weiteres zur Wirkung der Natur in unserem Blogbeitrag: Die Wirkung von Natur.
Wieso dauern die Retreats 3 Tage? Geht das nicht kürzer?
Perspektivenerweiterung und Weiterentwicklung gelingt selten auf Knopfdruck. Drei Tage ermöglichen es den Teilnehmenden, das Tempo zu verlangsamen, die Aufmerksamkeit zu öffnen und Themen in Ruhe, vertieft und mit zunehmender Klarheit zu betrachten. Dies schafft den nötigen Raum, damit neue Einsichten entstehen und sich verankern können.
Was geschieht in der Gruppe? Ich mag keinen Seelenstriptease.
Wir nutzen die Kraft des Dialogs und des Zuhörens für die Vertiefung der eigenen Einsichten: Die Teilnehmer:innen gewinnen über die Resonanz aus Gesprächen neue und tiefere Erkenntnisse für ihre eigene Entwicklung. Wieviel man teilen möchte, steuert man selbst. Wer gar nicht mit anderen über die eigenen Gedanken oder Gefühle sprechen möchte, fühlt sich in einigen Sequenzen allenfalls unwohl.
Alles, was im Retreat mitgeteilt wird, wird von den Leitenden und den anderen Teilnehmenden vertraulich behandelt.
Mehr dazu kann man nachlesen in unserem Blogbeitrag: Deep Listening - Die Kunst des tiefen Zuhörens.